Angesichts der ersten Verdachtsfälle in Nordhausen hat die BARMER eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet.

Medizinexperten geben hier rund um die Uhr Informationen darüber, wer besonders gefährdet sei, wie man sich schützen und einen Verdachtsfall erkennen könne. „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, erklärt Peter Behrschmidt, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Nordhausen.

Die kostenlose Hotline stehe allen Interessierten – also nicht nur BARMER Versicherten – rund um die Uhr offen unter 0800 84 84 111.

Menschen mit schwerer Grunderkrankung gefährdet

Laut Peter Behrschmidt zeigen sich bei Infektionen mit gewöhnlichen Coronaviren zumeist Symptome einer Erkältung, wie etwa Husten oder Schnupfen. „Bestimmte Coronaviren, wie das zuerst in China aufgetretene, können aber auch schwere Infektionen und Lungenentzündungen verursachen“, so der BARMER-Regionalgeschäftsführer. Die neue Lungenerkrankung gefährde vor allem Menschen, die schon an einer schweren Grunderkrankung litten.

Deutsches Gesundheitswesen gut vorbereitet

Panik sei jedoch nicht angebracht. Auch wenn es derzeit noch keinen Impfstoff gäbe, ließen sich Betroffene je nach Schwere der Erkrankung dennoch sehr wirkungsvoll behandeln. Peter Behrschmidt: „Mit unserem modernen Gesundheitswesen sind wir auch für diese Fälle sehr gut aufgestellt. Selbstverständlich übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen von der Diagnostik bis zur Krankenhausbehandlung alle Kosten.“